Das 960 Grid System …
Grid-Systeme dienen Web-Designern als Raster, welches den Content-Bereich in Spalten einteilt und damit das Layout einer Webseite bestimmt.
Das 960er-Grid ist zu einer Zeit entstanden, als Screens noch eine relativ geringe Auflösung hatten; in den meisten Fällen eine Breite von 1024 Pixeln.
Wird der Content innerhalb der Gesamtbreite von 960 Pixeln platziert, befindet er sich bei dieser Auflösung daher noch im sichtbaren Bereich. Auch für die Bedienelemente, wie beispielsweise die Scrollbar, ist noch ausreichend Platz.
Das 960er-Grid wird außerdem gerne verwendet, weil es eine 12-Spalten-Aufteilung ermöglicht.
Durch sie ergeben sich diverse Content-Layout-Möglichkeiten, wie 2-spaltige, 3-spaltige und 4-spaltige Anordnungen.
Die 1024er-Monitorauflösung hat allerdings ihre ursprüngliche Bedeutung weitestgehend verloren.
Einerseits verfügen die meisten Monitore heute über eine viel größere Auflösung; andererseits dienen aber mobile Geräte mit kleineren Displays oft als primäres Internet-Medium.
Eine starre Breite ist daher inzwischen nicht mehr nutzerfreundlich.
| 940
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| 220 | 220 | 220 | 220
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| 460 | 460
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| 300 | 300 | 300
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| 300 | 600
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| 140 | 140 | 140 | 140 | 140 | 140
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| 60 | 60 | 60 | 60 | 60 | 60 | 60 | 60 | 60 | 60 | 60 | 60
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Farbenspiele …
websichere Farben
Mit Beginn der Webgestaltungen wurde eine Bezeichnungsgruppe von Farben als „websichere Farbpalette“ bezeichnet. Diese wurde Mitte der 1990er Jahre entwickelt, als Grafikkarten häufig bei voller Auflösung nur 16 oder 256 Farben anzeigen konnten[5]. Die Palette wurde zuerst durch Lynda Weinman vorgeschlagen.
Das Ziel dieser Farbpalette war es, eine einheitliche Farbdarstellung auf unterschiedlichen Bildschirmen zu erreichen. Die sechs verschiedenen Farbtönungen jeder Grundfarbe des Bildschirms: Rot, Grün und Blau ergab 6 × 6 × 6 = 216 darstellbare Farben.
Der Spielraum für eine gute Farbgestaltung von Webseiten ist zwangsläufig eingeschränkt. Durch unzureichend kalibrierte Bildschirme und die subjektive Wahrnehmung des Betrachters konnte dieses Ziel von Gleichheit nicht erreicht werden.
Spätestens seit dem Jahr 2000 können fast alle Grafikkarten eine ausreichend große Anzahl darstellen. Bei einer Notierung von 256 unterschiedenen Anteilen je der drei bildschirmbedingten Grundfarben ergeben sich 2563 also über 16,7 Millionen Farbdarstellungen. Dadurch hat die Palette der „websicheren Farben“ heute keine Bedeutung mehr.
(Quelle: Wikipedia)
Tabelle mit Abstufungen
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